Löschwassertank 150 m³ – 150.000 Liter für Gewerbe und Energieanlagen

Ein Löschwassertank mit 150 m³ liegt in der Größenordnung, in der sich die Nachteile unterirdischer Behälter besonders deutlich bemerkbar machen: Der Bauaufwand steigt stark an, während ein flexibler Tank in dieser Klasse noch mit wenigen Paletten angeliefert und von einem kleinen Team aufgestellt wird.

150.000 Liter sind typischerweise dort gefragt, wo der Grundschutz über das Maß eines Einzelobjekts hinausgeht – bei Gewerbebetrieben mit größeren Hallen, Logistikstandorten, Freiflächen-Photovoltaik und kommunalen Ortsteilen ohne leistungsfähiges Hydrantennetz.

faltbare Löschwasserkissen für PV-/Solaranlagen
Faltbarer Löschwassertank an einer Freiflächen-Photovoltaikanlage

Löschwassertank 150 m³ auf einen Blick

  • Nutzvolumen: ca. 150 m³ / 150.000 Liter
  • Deckt den Grundschutz von 96 m³ in zwei Stunden mit deutlicher Reserve
  • Aufstellung ohne Baugrube, Kran oder Fundament
  • Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C verfügbar
  • Storz-A-Entnahme, optional mehrere Entnahmestellen
  • Kombinierbar mit weiteren Tanks zu einem Tank-Verbund
  • Erwartete Nutzungsdauer von 20 bis 25 Jahren

Wofür reichen 150 m³ Löschwasser?

150.000 Liter entsprechen etwa 1.250 l/min über zwei Stunden oder rund 800 l/min über gut drei Stunden. Damit liegt diese Größe komfortabel über dem Wert von 96 m³ in zwei Stunden, der für dichtere Wohnbebauung und Mischgebiete häufig angesetzt wird.

Die Reserve ist in der Praxis wichtig: Ein Teil des Vorrats wird beim Aufbau der Wasserversorgung und beim Nachspeisen von Tanklöschfahrzeugen gebunden, und nicht jede Entnahme läuft mit voller Leistung. Wo 96 m³ gefordert sind, schafft ein 150-m³-Tank spürbaren Puffer – ohne dass gleich auf 200 m³ gegangen werden muss.

Typische Einsatzbereiche für 150 m³

  • Produktions- und Lagerhallen mit erhöhter Brandlast
  • Logistikzentren und Speditionshöfe
  • Solarparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen
  • Biogasanlagen und landwirtschaftliche Großbetriebe
  • Ortsteile und Wohngebiete mit unzureichendem Hydrantennetz
  • Recycling- und Entsorgungsbetriebe
  • Holzverarbeitung, Sägewerke und Pelletlager

Flexibler Tank statt unterirdischer Zisterne

Bei 150 m³ bedeutet eine unterirdische Lösung in aller Regel mehrere verbundene Behälter, eine entsprechend große Baugrube und einen Kran. Bauzeit und Genehmigungsverfahren ziehen sich häufig über Monate. Der flexible Tank wird dagegen zusammengefaltet angeliefert, auf der vorbereiteten Fläche ausgerollt, angeschlossen und befüllt – und lässt sich später erweitern, wenn die Anforderungen steigen.

Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C

Die frostgeschützte Ausführung ist bis −30 °C ausgelegt und für den dauerhaften Außeneinsatz vorgesehen. Bei dieser Größe wird sie praktisch immer gewählt, da der Tank als ständige Löschwasserreserve dient.

Die Entnahmestelle wird dabei unterirdisch und frostgeschützt ausgeführt, sodass die Feuerwehr auch im Winter über einen Hydranten Wasser entnehmen kann – ohne zusätzliche Dämmung und ohne Heizung.

Anschlüsse und Entnahme

Ab dieser Größe sind häufig mehrere Entnahmestellen sinnvoll, damit zwei Fahrzeuge gleichzeitig Wasser entnehmen können:

  • Befüllung über Hydrant, Pumpe, Tankwagen oder Regenwasserzulauf
  • Entnahme über Storz-A-, -B- oder -C-Kupplung je nach Vorgabe der Feuerwehr
  • Sauganschluss für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge
  • Überlauf- und Entleerungsanschluss
  • Optional: Füllstandsanzeige zur Kontrolle der Bevorratung

Aufstellfläche und Platzbedarf

Für 150 m³ ist je nach Bauhöhe mit einer ebenen Fläche in der Größenordnung von rund 150 bis 250 m² zu rechnen. Alternativ kann das Volumen auf zwei kleinere, verbundene Tanks aufgeteilt werden, wenn die verfügbare Fläche ungünstig geschnitten ist.

Der genaue Grundriss hängt von der gewählten Bauhöhe und Ausführung ab – wir nennen Ihnen die exakten Maße für Ihre Variante zusammen mit dem Angebot. Die Fläche sollte eben, frei von spitzen Steinen, Wurzeln und Scherben sein; ein Schutzvlies wird in der Regel mitgeliefert bzw. empfohlen.

Genehmigung und Abstimmung mit der Feuerwehr

Ob ein oberirdischer, flexibler Löschwasserbehälter als Nachweis des Grundschutzes anerkannt wird, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle im Einzelfall. In der Praxis werden flexible Behälter häufig akzeptiert, insbesondere wenn eine dauerhaft nutzbare, frostsichere Entnahmestelle vorhanden ist. Wir empfehlen, die vorgesehene Lösung frühzeitig mit Feuerwehr und Bauamt abzustimmen – eine Übersicht der einschlägigen Regelwerke finden Sie auf unserer Seite zu den DIN-Normen für Löschwasserbehälter.

Diese Angaben benötigen wir für Ihr Angebot

Für eine schnelle Auslegung und Angebotserstellung helfen uns folgende Informationen:

  1. Benötigtes Löschwasservolumen: 150 m³
  2. Lieferort / Postleitzahl
  3. Minimale Außentemperatur am Standort
  4. Benötigte Entnahmemenge in l/min oder m³/h
  5. Gewünschter Anschluss (Storz A, B oder C)
  6. Dauerhafte oder temporäre Nutzung
  7. Angaben zur vorhandenen Aufstellfläche
  8. Falls vorhanden: Brandschutzkonzept oder Ausschreibungsunterlagen

Weitere verfügbare Größen

Neben 150 m³ sind unter anderem folgende Größen als faltbarer Löschwassertank erhältlich – von rund 1 m³ bis 2.500 m³:


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Nennen Sie uns Volumen, Standort und gewünschten Anschluss – Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.