Löschwassertank 200 m³ – 200.000 Liter Löschwasserbevorratung

Ein Löschwassertank mit 200 m³ deckt den oberen Bereich dessen ab, was in Deutschland als Grundschutz angesetzt wird: 192 m³ in zwei Stunden – also rund 1.600 l/min – ist der Wert, der für dichtere Wohnbebauung und Mischgebiete häufig gefordert wird. 200.000 Liter erfüllen diese Vorgabe vollständig.

Gleichzeitig ist es die Größe, bei der Objektanforderungen aus Brandschutzkonzepten greifen: Industriehallen, Lager mit hoher Brandlast und Batteriespeicher werden regelmäßig mit einem Löschwasservorrat in dieser Größenordnung geplant.

Löschwasserkissen und Löschwasserzisternen
Löschwasserkissen als flexible Löschwasserzisterne

Löschwassertank 200 m³ auf einen Blick

  • Nutzvolumen: ca. 200 m³ / 200.000 Liter
  • Erfüllt den Grundschutzwert von 192 m³ in 2 Stunden
  • Deutlich geringere Investition als ein unterirdischer Behälter gleicher Größe
  • Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C
  • Mehrere Entnahmestellen mit Storz-A-Kupplung möglich
  • Als Einzeltank oder als Verbund mehrerer Tanks realisierbar
  • Geschlossenes System – kein Eintrag von Laub, Schmutz oder Kleintieren

Wofür reichen 200 m³ Löschwasser?

200.000 Liter entsprechen 1.600 l/min über zwei Stunden – der oberen Bemessungsgröße für den Grundschutz. In anderer Rechnung: gut 800 l/min über vier Stunden, was bei einem langwierigen Brand mit Riegelstellung relevant wird.

Für Objekte, bei denen das Brandschutzkonzept über den Grundschutz hinausgeht – etwa große Lagerhallen, Chemie- oder Batteriespeicherprojekte – wird der Bedarf objektbezogen berechnet. Dann sind auch 500 m³ oder mehr üblich; diese lassen sich als Verbund mehrerer Tanks umsetzen.

Typische Einsatzbereiche für 200 m³

  • Industrie- und Produktionsstandorte mit Objektauflage
  • Große Lager- und Logistikhallen
  • Batteriespeicher (BESS) und Energieparks
  • Chemie-, Kunststoff- und Lackverarbeitung
  • Mischgebiete und dichtere Wohnbebauung ohne ausreichendes Hydrantennetz
  • Rechenzentren und kritische Infrastruktur
  • Temporäre Bevorratung während Umbau oder Netzsanierung

Flexibler Tank statt unterirdischer Zisterne

In dieser Größenklasse ist der Kostenunterschied am auffälligsten. Ein unterirdischer Löschwasserbehälter mit 200 m³ bedeutet ein eigenes Bauvorhaben mit Statik, Erdarbeiten, Kranstellung und Bauzeit. Der flexible Tank wird angeliefert, auf der vorbereiteten Fläche installiert und befüllt – die Bevorratung steht typischerweise innerhalb weniger Tage, und der Zustand bleibt jederzeit von außen prüfbar.

Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C

Die frostgeschützte Ausführung bis −30 °C ist bei dauerhaft vorgehaltenen Volumen dieser Größe Standard. Die Entnahmestelle bleibt auch bei anhaltendem Frost nutzbar.

Die Entnahmestelle wird dabei unterirdisch und frostgeschützt ausgeführt, sodass die Feuerwehr auch im Winter über einen Hydranten Wasser entnehmen kann – ohne zusätzliche Dämmung und ohne Heizung.

Anschlüsse und Entnahme

Bei 200 m³ werden in der Regel mehrere Entnahmestellen vorgesehen, damit die Feuerwehr parallel arbeiten kann:

  • Befüllung über Hydrant, Pumpe, Tankwagen oder Regenwasserzulauf
  • Entnahme über Storz-A-, -B- oder -C-Kupplung je nach Vorgabe der Feuerwehr
  • Sauganschluss für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge
  • Überlauf- und Entleerungsanschluss
  • Optional: Füllstandsanzeige zur Kontrolle der Bevorratung

Aufstellfläche und Platzbedarf

Für 200 m³ ist je nach Bauhöhe eine ebene Fläche in der Größenordnung von rund 200 bis 330 m² einzuplanen. Häufig wird das Volumen auf zwei verbundene Tanks aufgeteilt, um sich der vorhandenen Fläche anzupassen.

Der genaue Grundriss hängt von der gewählten Bauhöhe und Ausführung ab – wir nennen Ihnen die exakten Maße für Ihre Variante zusammen mit dem Angebot. Die Fläche sollte eben, frei von spitzen Steinen, Wurzeln und Scherben sein; ein Schutzvlies wird in der Regel mitgeliefert bzw. empfohlen.

Genehmigung und Abstimmung mit der Feuerwehr

Ob ein oberirdischer, flexibler Löschwasserbehälter als Nachweis des Grundschutzes anerkannt wird, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle im Einzelfall. In der Praxis werden flexible Behälter häufig akzeptiert, insbesondere wenn eine dauerhaft nutzbare, frostsichere Entnahmestelle vorhanden ist. Wir empfehlen, die vorgesehene Lösung frühzeitig mit Feuerwehr und Bauamt abzustimmen – eine Übersicht der einschlägigen Regelwerke finden Sie auf unserer Seite zu den DIN-Normen für Löschwasserbehälter.

Diese Angaben benötigen wir für Ihr Angebot

Für eine schnelle Auslegung und Angebotserstellung helfen uns folgende Informationen:

  1. Benötigtes Löschwasservolumen: 200 m³
  2. Lieferort / Postleitzahl
  3. Minimale Außentemperatur am Standort
  4. Benötigte Entnahmemenge in l/min oder m³/h
  5. Gewünschter Anschluss (Storz A, B oder C)
  6. Dauerhafte oder temporäre Nutzung
  7. Angaben zur vorhandenen Aufstellfläche
  8. Falls vorhanden: Brandschutzkonzept oder Ausschreibungsunterlagen

Weitere verfügbare Größen

Neben 200 m³ sind unter anderem folgende Größen als faltbarer Löschwassertank erhältlich – von rund 1 m³ bis 2.500 m³:


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Nennen Sie uns Volumen, Standort und gewünschten Anschluss – Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.