Löschwassertank 30 m³ – 30.000 Liter flexible Löschwasserreserve

Ein Löschwassertank mit 30 m³ ist die kleinste der häufig nachgefragten Standardgrößen. Mit 30.000 Litern deckt er den Bedarf von Einzelobjekten ab – etwa abgelegene Wohnhäuser, landwirtschaftliche Anwesen, kleinere Gewerbebetriebe oder technische Anlagen, bei denen kein oder nur ein schwaches Hydrantennetz vorhanden ist.

Als faltbares Löschwasserkissen ausgeführt, lässt sich diese Größe an einem Tag aufstellen, benötigt keine Erdarbeiten und kann bei Bedarf an einen anderen Standort umgesetzt werden. Das macht 30 m³ auch zur typischen Größe für eine Übergangslösung, solange eine dauerhafte Löschwasserversorgung noch geplant oder gebaut wird.

Löschwasserversorgung für abgelegene Standorte, PV-Anlagen und Häuser
Löschwasserversorgung für abgelegene Häuser und Außenbereichsgrundstücke

Löschwassertank 30 m³ auf einen Blick

  • Nutzvolumen: ca. 30 m³ / 30.000 Liter
  • Kleinste gängige Standardgröße – geringer Platzbedarf
  • Aufstellung an einem Tag, ohne Baugrube und ohne Fundament
  • Versetzbar: Standortwechsel jederzeit möglich
  • Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C verfügbar
  • Storz-Kupplung für die Feuerwehr
  • Für temporäre und dauerhafte Bevorratung geeignet

Wofür reichen 30 m³ Löschwasser?

30.000 Liter entsprechen rund 400 l/min über gut 70 Minuten oder etwa 800 l/min über gut eine halbe Stunde. Das ist die Größenordnung, die für den Erstangriff an einem Einzelobjekt gebraucht wird, bis eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke oder im Pendelverkehr aufgebaut ist.

Zur Einordnung: Viele Gemeinden fordern für Wohngebäude im Außenbereich 48 m³ oder 96 m³ in zwei Stunden. 30 m³ liegen darunter – diese Größe eignet sich daher vor allem als Ergänzung eines vorhandenen, aber zu schwachen Hydrantennetzes, als Puffer oder für Objekte mit geringer Brandlast. Wird ein vollständiger Grundschutz gefordert, ist meist ein Tank mit 50 m³ oder mehr die passende Wahl. Maßgeblich ist immer die Vorgabe der örtlichen Brandschutzdienststelle.

Typische Einsatzbereiche für 30 m³

  • Abgelegene Wohnhäuser und Außenbereichsgrundstücke
  • Landwirtschaftliche Betriebe, Ställe und Maschinenhallen
  • Kleinere Gewerbe- und Handwerksbetriebe
  • Funkmasten, Pumpstationen und andere technische Anlagen
  • Ferienanlagen, Campingplätze und Reiterhöfe
  • Baustellen mit befristeter Brandschutzauflage
  • Ergänzung eines Hydrantennetzes mit zu geringer Leistung

Flexibler Tank statt unterirdischer Zisterne

Eine unterirdische Löschwasserzisterne mit 30 m³ erfordert Baugrube, Kran, Fundament und Genehmigungsaufwand – bei dieser kleinen Größe steht der Bauaufwand besonders ungünstig zum gespeicherten Volumen. Ein flexibler Tank kostet typischerweise einen Bruchteil davon, ist in Tagen statt Monaten verfügbar und bleibt jederzeit kontrollierbar, weil Füllstand und Zustand von außen geprüft werden können.

Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C

Für dauerhaft aufgestellte Tanks empfehlen wir die frostgeschützte Ausführung. Sie ist für Temperaturen bis −30 °C ausgelegt; eine geschlossene Eisdecke auf der Wasseroberfläche schadet dem Gewebe nicht, da der Tank die Volumenänderung aufnehmen kann.

Die Entnahmestelle wird dabei unterirdisch und frostgeschützt ausgeführt, sodass die Feuerwehr auch im Winter über einen Hydranten Wasser entnehmen kann – ohne zusätzliche Dämmung und ohne Heizung.

Anschlüsse und Entnahme

Die Anschlüsse werden nach Vorgabe der Feuerwehr konfiguriert. Für einen 30-m³-Tank ist in der Regel ein Entnahmeanschluss ausreichend:

  • Befüllung über Hydrant, Pumpe, Tankwagen oder Regenwasserzulauf
  • Entnahme über Storz-A-, -B- oder -C-Kupplung je nach Vorgabe der Feuerwehr
  • Sauganschluss für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge
  • Überlauf- und Entleerungsanschluss
  • Optional: Füllstandsanzeige zur Kontrolle der Bevorratung

Aufstellfläche und Platzbedarf

Für 30 m³ genügt meist eine ebene Fläche in der Größenordnung eines Stellplatzes für zwei bis drei Pkw. Gefälle sollte möglichst gering sein; eine Wiese, ein Schotterplanum oder eine befestigte Fläche sind gleichermaßen geeignet.

Der genaue Grundriss hängt von der gewählten Bauhöhe und Ausführung ab – wir nennen Ihnen die exakten Maße für Ihre Variante zusammen mit dem Angebot. Die Fläche sollte eben, frei von spitzen Steinen, Wurzeln und Scherben sein; ein Schutzvlies wird in der Regel mitgeliefert bzw. empfohlen.

Genehmigung und Abstimmung mit der Feuerwehr

Ob ein oberirdischer, flexibler Löschwasserbehälter als Nachweis des Grundschutzes anerkannt wird, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle im Einzelfall. In der Praxis werden flexible Behälter häufig akzeptiert, insbesondere wenn eine dauerhaft nutzbare, frostsichere Entnahmestelle vorhanden ist. Wir empfehlen, die vorgesehene Lösung frühzeitig mit Feuerwehr und Bauamt abzustimmen – eine Übersicht der einschlägigen Regelwerke finden Sie auf unserer Seite zu den DIN-Normen für Löschwasserbehälter.

Diese Angaben benötigen wir für Ihr Angebot

Für eine schnelle Auslegung und Angebotserstellung helfen uns folgende Informationen:

  1. Benötigtes Löschwasservolumen: 30 m³
  2. Lieferort / Postleitzahl
  3. Minimale Außentemperatur am Standort
  4. Benötigte Entnahmemenge in l/min oder m³/h
  5. Gewünschter Anschluss (Storz A, B oder C)
  6. Dauerhafte oder temporäre Nutzung
  7. Angaben zur vorhandenen Aufstellfläche
  8. Falls vorhanden: Brandschutzkonzept oder Ausschreibungsunterlagen

Weitere verfügbare Größen

Neben 30 m³ sind unter anderem folgende Größen als faltbarer Löschwassertank erhältlich – von rund 1 m³ bis 2.500 m³:


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Nennen Sie uns Volumen, Standort und gewünschten Anschluss – Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.