Ein Löschwassertank mit 50 m³ ist die meistgefragte Größe für den Grundschutz einzelner Objekte. Der Grund ist einfach: Viele Feuerwehrmerkblätter und kommunale Richtlinien nennen für Wohngebäude und kleinere Objekte einen Bedarf von 48 m³ in zwei Stunden – 50.000 Liter decken diesen Wert mit einer kleinen Reserve ab.
Ausgeführt als faltbares Löschwasserkissen steht diese Bevorratung in wenigen Tagen zur Verfügung, ohne Baugrube, ohne Betonarbeiten und zu einem Bruchteil der Kosten einer unterirdischen Zisterne.
Frostsichere Löschwasserzisterne bis −30 °C
Löschwassertank 50 m³ auf einen Blick
- Nutzvolumen: ca. 50 m³ / 50.000 Liter
- Deckt den häufig geforderten Grundschutz von 48 m³ in 2 Stunden
- Aufstellung ohne Erdarbeiten, in der Regel innerhalb eines Tages
- Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C mit unterirdischer Entnahmestelle
- Storz-A-Kupplung für die Feuerwehr
- Erwartete Nutzungsdauer von 20 bis 25 Jahren
- Versetzbar und bei Bedarf erweiterbar
Wofür reichen 50 m³ Löschwasser?
50.000 Liter entsprechen rund 400 l/min über zwei Stunden – genau die Bemessungsgröße, die für kleinere Wohngebiete und Objekte im ländlichen Raum häufig angesetzt wird. Alternativ gerechnet: etwa 800 l/min über gut eine Stunde für einen intensiveren Löschangriff.
Damit ist ein 50-m³-Tank in vielen Fällen die kleinste Größe, mit der sich ein vollwertiger Grundschutznachweis führen lässt. Für dichtere Bebauung, Mischgebiete oder Objekte mit höherer Brandlast werden dagegen oft 96 bis 192 m³ gefordert – dafür kommen dann ein Tank mit 100 m³ oder größere Volumen infrage.
Typische Einsatzbereiche für 50 m³
- Wohngebäude und Anwesen im Außenbereich mit Grundschutzauflage
- Landwirtschaftliche Betriebe mit größeren Hallen und Lagern
- Kleinere Gewerbe- und Produktionsbetriebe
- Kommunale Objekte: Kindergärten, Dorfgemeinschaftshäuser, Bauhöfe
- Wohnsiedlungen mit schwachem Hydrantennetz
- Photovoltaik-Anlagen und kleinere Energieanlagen
- Ergänzende Löschwasserreserve für die Feuerwehr im Ortsteil
Flexibler Tank statt unterirdischer Zisterne
Eine unterirdische Löschwasserzisterne nach DIN 14230 mit vergleichbarem Volumen verursacht Kosten für Aushub, Behälter, Kran, Verfüllung, Domschacht und Wiederherstellung der Oberfläche – und bindet die Lösung dauerhaft an einen Ort. Ein flexibler Tank kostet in der Praxis deutlich weniger, ist ohne schweres Gerät aufzustellen und kann später versetzt werden, wenn sich die Bebauung ändert. Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie auf unserer Seite zu den Löschwasserzisternen.
Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C
Da ein 50-m³-Tank meist dauerhaft stehen bleibt, ist die frostgeschützte Ausführung hier die Regel. Sie ist für Temperaturen bis −30 °C ausgelegt und bleibt ganzjährig einsatzbereit.
Die Entnahmestelle wird dabei unterirdisch und frostgeschützt ausgeführt, sodass die Feuerwehr auch im Winter über einen Hydranten Wasser entnehmen kann – ohne zusätzliche Dämmung und ohne Heizung.
Anschlüsse und Entnahme
Die Anschlüsse werden nach Vorgabe der Feuerwehr konfiguriert – für den Grundschutznachweis ist meist eine dauerhaft zugängliche Entnahmestelle mit Storz-A-Kupplung verlangt:
- Befüllung über Hydrant, Pumpe, Tankwagen oder Regenwasserzulauf
- Entnahme über Storz-A-, -B- oder -C-Kupplung je nach Vorgabe der Feuerwehr
- Sauganschluss für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge
- Überlauf- und Entleerungsanschluss
- Optional: Füllstandsanzeige zur Kontrolle der Bevorratung
Aufstellfläche und Platzbedarf
Für 50 m³ ist eine ebene Fläche in der Größenordnung von etwa 60 bis 100 m² einzuplanen, je nach gewählter Bauhöhe. Die Fläche sollte für die Feuerwehr erreichbar und ganzjährig zugänglich sein.
Der genaue Grundriss hängt von der gewählten Bauhöhe und Ausführung ab – wir nennen Ihnen die exakten Maße für Ihre Variante zusammen mit dem Angebot. Die Fläche sollte eben, frei von spitzen Steinen, Wurzeln und Scherben sein; ein Schutzvlies wird in der Regel mitgeliefert bzw. empfohlen.
Genehmigung und Abstimmung mit der Feuerwehr
Ob ein oberirdischer, flexibler Löschwasserbehälter als Nachweis des Grundschutzes anerkannt wird, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle im Einzelfall. In der Praxis werden flexible Behälter häufig akzeptiert, insbesondere wenn eine dauerhaft nutzbare, frostsichere Entnahmestelle vorhanden ist. Wir empfehlen, die vorgesehene Lösung frühzeitig mit Feuerwehr und Bauamt abzustimmen – eine Übersicht der einschlägigen Regelwerke finden Sie auf unserer Seite zu den DIN-Normen für Löschwasserbehälter.
Diese Angaben benötigen wir für Ihr Angebot
Für eine schnelle Auslegung und Angebotserstellung helfen uns folgende Informationen:
- Benötigtes Löschwasservolumen: 50 m³
- Lieferort / Postleitzahl
- Minimale Außentemperatur am Standort
- Benötigte Entnahmemenge in l/min oder m³/h
- Gewünschter Anschluss (Storz A, B oder C)
- Dauerhafte oder temporäre Nutzung
- Angaben zur vorhandenen Aufstellfläche
- Falls vorhanden: Brandschutzkonzept oder Ausschreibungsunterlagen
Weitere verfügbare Größen
Neben 50 m³ sind unter anderem folgende Größen als faltbarer Löschwassertank erhältlich – von rund 1 m³ bis 2.500 m³:
Angebot für einen Löschwassertank 50 m³ anfordern
Nennen Sie uns Volumen, Standort und gewünschten Anschluss – Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.