Löschwassertank 1.000 m³ – 1 Million Liter Löschwasserreserve

Ein Löschwasservorrat von 1.000 m³ – einer Million Liter – wird für Großprojekte, Industrieparks und kritische Infrastruktur vorgehalten. In dieser Klasse ist der flexible Falttank der unterirdischen Zisterne wirtschaftlich klar überlegen: Ein vergleichbarer Betonbehälter wäre ein eigenständiges Bauvorhaben mit Statik, Monaten Bauzeit und entsprechenden Kosten.

Umgesetzt wird diese Kapazität als Tankverbund, etwa aus mehreren Einheiten zu 100, 200 oder 500 m³, die über eine gemeinsame Leitung zusammengeführt werden. Nach oben ist damit nicht Schluss: Wir liefern Konfigurationen bis 2.000 bzw. 2.500 m³, siehe auch unsere Seite zu den Großtanks.

Löschwasserkissen verbinden
Mehrere Löschwasserkissen zu einem Tankverbund verbunden

Löschwassertank 1.000 m³ auf einen Blick

  • Nutzvolumen: ca. 1.000 m³ / 1.000.000 Liter
  • Realisierung als Verbund mehrerer Tanks (Tank-Cluster)
  • Einzelne Einheiten für Wartung oder Prüfung trennbar
  • Frostgeschützte, zentrale Entnahmestelle bis −30 °C
  • Skalierbar bis 2.000 bzw. 2.500 m³
  • Doppelnutzung als Brauch- oder Prozesswasserspeicher möglich
  • Aufbau in Tagen bis wenigen Wochen statt Monaten

Wofür reichen 1.000 m³ Löschwasser?

Eine Million Liter entsprechen rund 3.200 l/min über fünf Stunden oder etwa 1.600 l/min über zehn Stunden. Damit lassen sich Großschadenlagen über die gesamte Einsatzdauer aus dem Vorrat versorgen – einschließlich Riegelstellung, Kühlung benachbarter Anlagenteile und Nachspeisung mehrerer Fahrzeuge parallel.

Bei Volumen dieser Größenordnung ergibt sich der Bedarf praktisch immer aus einem objektbezogenen Brandschutzkonzept, nicht aus dem allgemeinen Grundschutz. Die Auslegung erfolgt daher gemeinsam mit Ihrem Brandschutzplaner und der zuständigen Brandschutzdienststelle.

Typische Einsatzbereiche für 1.000 m³

  • Industrieparks und Chemiestandorte
  • Tanklager, Raffinerien und Umschlaganlagen
  • Rechenzentren und Anlagen der kritischen Infrastruktur
  • Großflächige Batteriespeicherprojekte
  • Bergbau- und Rohstoffprojekte in abgelegener Lage
  • Regionale Löschwasserreserve für Katastrophenschutz und Waldbrandvorsorge
  • Wasserreserve bei Ausfall der öffentlichen Versorgung
  • Großbaustellen und Infrastrukturvorhaben mit langer Laufzeit

Tankverbund: Aufbau und Betrieb

Die einzelnen Tanks werden über Sammelleitungen mit Absperrarmaturen verbunden. Das bringt drei praktische Vorteile: Die Anordnung passt sich dem Grundstückszuschnitt an, einzelne Einheiten können für Prüfung oder Reparatur abgesperrt werden, ohne die gesamte Reserve zu entleeren, und die Kapazität lässt sich später erweitern, wenn der Standort wächst.

Wichtiger Hinweis zur Anlieferung

Ab 500 m³ Volumen liefert der LKW aufgrund des Gewichts ohne Ladebordwand an. Für die Entladung benötigen Sie bauseits einen Gabelstapler, Radlader mit Gabel oder einen Kran. Bei Projekten dieser Größe planen wir die Anlieferung in Abstimmung mit Ihnen, häufig in mehreren Teillieferungen.

Frostgeschützte Ausführung bis −30 °C

Die frostgeschützte Ausführung bis −30 °C wird beim Tankverbund zentral an der Entnahmestelle realisiert. Damit bleibt die gesamte Reserve ganzjährig nutzbar, ohne jeden einzelnen Tank aufwendig schützen zu müssen.

Die Entnahmestelle wird dabei unterirdisch und frostgeschützt ausgeführt, sodass die Feuerwehr auch im Winter über einen Hydranten Wasser entnehmen kann – ohne zusätzliche Dämmung und ohne Heizung.

Anschlüsse und Entnahme

Die Anschlusstechnik wird projektbezogen geplant – in der Regel mit Sammelleitung, Absperrarmaturen und mehreren Entnahmestellen:

  • Befüllung über Hydrant, Pumpe, Tankwagen oder Regenwasserzulauf
  • Entnahme über Storz-A-, -B- oder -C-Kupplung je nach Vorgabe der Feuerwehr
  • Sauganschluss für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge
  • Überlauf- und Entleerungsanschluss
  • Optional: Füllstandsanzeige zur Kontrolle der Bevorratung

Aufstellfläche und Platzbedarf

Für 1.000 m³ ist je nach Aufteilung und Bauhöhe mit einer Fläche in der Größenordnung von rund 1.000 bis 1.800 m² zu rechnen. Die Tanks müssen nicht zusammenhängend stehen – die Anordnung planen wir gemeinsam mit Ihnen anhand des Lageplans.

Der genaue Grundriss hängt von der gewählten Bauhöhe und Ausführung ab – wir nennen Ihnen die exakten Maße für Ihre Variante zusammen mit dem Angebot. Die Fläche sollte eben, frei von spitzen Steinen, Wurzeln und Scherben sein; ein Schutzvlies wird in der Regel mitgeliefert bzw. empfohlen.

Genehmigung und Abstimmung mit der Feuerwehr

Ob ein oberirdischer, flexibler Löschwasserbehälter als Nachweis des Grundschutzes anerkannt wird, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle im Einzelfall. In der Praxis werden flexible Behälter häufig akzeptiert, insbesondere wenn eine dauerhaft nutzbare, frostsichere Entnahmestelle vorhanden ist. Wir empfehlen, die vorgesehene Lösung frühzeitig mit Feuerwehr und Bauamt abzustimmen – eine Übersicht der einschlägigen Regelwerke finden Sie auf unserer Seite zu den DIN-Normen für Löschwasserbehälter.

Diese Angaben benötigen wir für Ihr Angebot

Für eine schnelle Auslegung und Angebotserstellung helfen uns folgende Informationen:

  1. Benötigtes Löschwasservolumen: 1.000 m³
  2. Lieferort / Postleitzahl
  3. Minimale Außentemperatur am Standort
  4. Benötigte Entnahmemenge in l/min oder m³/h
  5. Gewünschter Anschluss (Storz A, B oder C)
  6. Dauerhafte oder temporäre Nutzung
  7. Angaben zur vorhandenen Aufstellfläche
  8. Falls vorhanden: Brandschutzkonzept oder Ausschreibungsunterlagen

Weitere verfügbare Größen

Neben 1.000 m³ sind unter anderem folgende Größen als faltbarer Löschwassertank erhältlich – von rund 1 m³ bis 2.500 m³:


Angebot für einen Löschwassertank 1.000 m³ anfordern

Nennen Sie uns Volumen, Standort und gewünschten Anschluss – Sie erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.